Kreditkarte mit Ratenzahlung Funktion: Ohne SCHUFA und PostIdent

KerstinS - 19. Oktober 2016

Jetzt Kreditkarte beim Testsieger DKB beantragen!

Die Kreditkarte mit Ratenzahlung Funktion bietet sich im Alltag in ganz unterschiedlichen Situationen an. Beim Online Shopping wird ein attraktives Angebot im Ausland entdeckt – und einfach die Karte gezückt. Durch die Möglichkeit, den Betrag als Einmalzahlung oder in Raten zurückzuführen, ergeben sich ganz neue Möglichkeiten. Aber: Eine Kreditkarte mit Teilzahlung beinhaltet auch gewisse Risiken etwa bei der Kreditkarte für Jugendliche. Diesen muss sich der Inhaber zu jedem Zeitpunkt im Klaren sein. Andernfalls führt die Kreditkarte mit monatlicher Ratenzahlung direkt in die Schuldenfalle. Im Ratgeber geht es daher nicht einfach um die beste Kreditkarte mit Ratenzahlung – sondern Fakten und Hintergründe, die man kennen muss!

Wichtige Fakten auf einen Blick:

  • Teilzahlung allgemein frei wählbar
  • Rückzahlung mit monatlich festgelegter Mindestsumme
  • Legitimation mit PostIdent oder VideoIdent
  • Kreditkarte auch ohne Jahresgebühr
  • nicht von jeder Bank angeboten

In diesem Ratgeber erfahren Sie mehr zu folgenden Themen:

1. Teilzahlung vs. Charge-Card: Die Kartentypen im Überblick
2. Leistungen & Konditionen der Kreditkarte mit Ratenzahlung
3. Norisbank Kreditkarte: Bietet die Bank Ratenzahlung an?
4. Ratenzahlung: Den Zinssatz unbedingt entscheiden lassen
5. Verlust & Diebstahl: Diese Tipps muss jeder Karteninhaber kennen
6. Kreditkarte mit Ratenzahlung Funktion: Unser FAQ
7. Fazit: Bei der Kreditkarte mit Teilzahlung die Schuldenfalle umgehen

1. Teilzahlung vs. Charge-Card: Die Kartentypen im Überblick

icon_weiss_Bankkarte_ScheineBankkunden stoßen bei ihrer Suche nach einer Kreditkarte mit monatlicher Ratenzahlung auf verschiedene Angebote. Im ersten Moment ist der größte Unterschied bei den Karten der Preis – besonders im Zusammenhang mit der Jahresgebühr. Aber: Mit etwas Erfahrung fallen weitere Unterschiede auf, die sich so erst im Detail erkennen lassen.

Wir reden hier nicht so sehr von den Nutzungsentgelte, die bei den Kartenanbietern erhoben werden. Viel zielt diese Aussage auf die Kartentypen ab.

Schnell stellen Bankkunden fest, dass einige Karten mit einer Kreditlinie angeboten werden. In anderen Fällen erlaubt die Kreditkarte mit Guthaben kostenlos das Einkaufen im Netz oder in Geschäften. Ein Kreditrahmen wird dem Inhaber hier nicht eingeräumt. Prepaid Kreditkarten werden seit einigen Jahren stärker beworben und rücken so in den Fokus.

Aber selbst bei der Kreditkarte mit Kreditlinie tauchen feine Unterschiede auf. Und diese haben es in der Praxis durchaus in sich.

  • Charge Card: Dieser Begriff steht für die ursprüngliche Kreditkarte. Mit der Zahlkarte wird ein Kreditkonto gekoppelt. Dessen Höhe richtet sich nach verschiedenen Faktoren. Gemein ist den Charge Karten, dass einmal zum Monatsende die Abrechnung der Umsätze erstellt wird. Anschließend buch die Bank das Soll vom mit der Karte verknüpften Bankkonto ab. Der Vorteil liegt im Umgehen teurer Zinszahlungen.
  • Debit Card: Hier erfolgt sofort die Belastung des Bankkontos. Daher gelten diese Karten eigentlich nicht als Kreditkarte im engeren Sinn.
  • Revolving Card: Seit einigen Jahren taucht dieses Vehikel – etwa bei der Kreditkarte mit hohem Limit – vermehrt auf. Kern ist die Einräumung eines Kreditkontos, über das zwar ein monatlicher Saldo erstellt wird. Der Kartenbesitzer muss die Umsätze aber nicht als Einmalzahlung aufbringen. Die Bank überlässt es dem Kunden, ob in Raten gezahlt wird. Gängig sind Modelle mit einer Mindestrate in Prozent der Umsätze bzw. als fester Betrag.

Die Revolving Card ist jenes Modell, das sich bei der Kreditkarte mit monatlicher Ratenzahlung etabliert hat. Im Vergleich zur Charge Card sind die Unterschiede im ersten Moment marginal. Welches Potenzial die Karte tatsächlich hat, erkennen Bankkunden im Alltag. Aufgrund der Sollzinsen ist eingehend zu prüfen, wenn die Teilzahlung genutzt wird – und wann das Soll lieber sofort auszugleichen ist.

Jetzt Kreditkarte beim Testsieger DKB beantragen!

2. Leistungen & Konditionen der Kreditkarte mit Ratenzahlung

In ihrer grundlegenden Funktionalität unterscheidet sich die Kreditkarte mit monatlicher Ratenzahlung nicht von anderen Karten. Inhaber nutzen die Kreditkarte zum Bezahlen:

  • an Kassenterminals
  • in Restaurants
  • in Onlineshops usw.

Parallel ist mit der Kreditkarte die Möglichkeit gegeben, über Geldautomaten Bargeld zu beziehen. Wichtig: Ob die Karte einer Kreditkartengesellschaft akzeptiert wird, ist in aller Regel ohne weiteres gut sichtbar zu erkennen. Besonders VISA und MasterCard gehören heute zu den weltweit anerkannten Kreditkarten.

Ihr volles Potenzial spielt die Karte mit Ratenzahlung übrigens erst durch die Hochprägung aus. Letztere erlaubt deren Verwendung über Ritsch-Ratsch-Geräte – die sogenannten Imprinter. Verbreitet sind diese heute bei Reiseagenturen im Ausland.

Kreditkarte mit Ratenzahlung Funktion

Norisbank MasterCard – Die Kreditkarte im Überblick

 

Kann die Kreditkarte mit weiteren Leistungen Punkte sammeln? Die Teilzahlungsfunktion ist natürlich zentrales Element. Bezüglich der Höhe für die monatlichen Raten unterscheiden sich die Kartenanbieter heute deutlich. Zwei Prozent bzw. 50 Euro Mindestrate sind aber durchaus ein sehr verbreiteter Ansatz.

Zu den Konditionen gehören auch die Kosten. Ein wichtiger Punkt sind die Sollzinsen. Hier ist die Differenz zwischen den einzelnen Banken deutlich zu spüren. Parallel fallen bekannte Entgelte, wie die Auslandszahlungs- oder Jahreskartengebühr und Barverfügungsentgelte ins Gewicht.

Bei den Konditionen ist das Basispaket der Karte mit Ratenzahlung mit denen anderer Kreditkarten vergleichbar. Aber: Seitens der Anbieter werden hier sehr oft spezielle Zusatzleistungen miteinander kombiniert. Zu finden sind Reise- und Auslandsversicherungen, die im Paket mit Rabatt- oder Cashback-Aktionen angeboten werden. Interessenten haben an dieser Stelle genau abzuwägen, inwiefern Preis und Leistung in einem gesunden Verhältnis zueinanderstehen.

3. Norisbank Kreditkarte: Bietet die Bank Ratenzahlung an?

icon_grau_MuenzhaufenMit der Norisbank steht bei uns ein Kreditinstitut auf dem Prüfstand, das viele Bankkunden nur als Direktbank kennen. In der Vergangenheit hat die Norisbank nicht nur ein Filialnetz betrieben. Das Unternehmen hat diversen Innovationen mit zu ihrer heutigen Bedeutung verholfen. Und die Bank ist wesentlich älter als viele Verbraucher denken, die Wurzeln gehen bis in die 1950er Jahre zurück.

Wo positioniert sich das Unternehmen in unseren Norisbank MasterCard Kreditkarten Test im Hinblick auf die Konditionen? Seitens etlicher Bankkunden wird die Karte mit Ratenzahlung klar favorisiert. In der Norisbank setzt man auf Bewährtes. Kunden erhalten mit der MasterCard – in Kombination mit dem Top-Girokonto – eine Charge Card. Durch die Bank werden deren Umsätze einmal im Monat abgerechnet.

Schon an diesem Punkt wird klar, dass seitens der Norisbank für die Kreditkarte keine Ratenzahlungsfunktion existiert. Trotzdem lohnt sich der Blick auf das Produkt. Hintergrund: Die Karte wird durch die Bank ohne Jahresgebühr ausgegeben. Erfreulich ist an dieser Stelle, dass die Norisbank auf die Jahreskartengebühr verzichtet – egal wie hoch die Umsätze sind. An diesem Punkt hebt man sich von einigen Konkurrenten recht deutlich ab.

Screenshot Norisbank MasterCard Voraussetzungen

Norisbank MasterCard Bedingungen – Nur dann gibt’s eine Kreditkarte

 

Im Girokonto Vergleich oder bei der Suche nach einer kostenlosen Kreditkarte stoßen Bankkunden immer wieder auf das Angebot der Norisbank. Hier stehen Transparenz und solide Leistungen im Mittelpunkt. Dafür wird auch Services wie die Ratenzahlungsoption verzichtet. Sollte es doch einmal knapp werden, bietet sich als Alternative ein kurzfristiger Griff zum Dispo an.

4. Ratenzahlung: Den Zinssatz unbedingt entscheiden lassen

Charge Karten oder Kreditkarten mit Ratenzahlung kostenlos beantragen – kein Problem. Umsonst gibt’s das Plastikgeld dann aber doch nicht. Im Gegenteil: Bankkunden müssen hier an verschiedenen Stellen mit Gebühren rechnen.

Screenshot TARGOBANK Kreditkarte Ratenzahlung

TARGOBANK VISA – Eine Kreditkarte mit Ratenzahlungsoption

 

Bekannt ist, dass Banken bei der Jahresgebühr einen erheblichen Spielraum nutzen. Wer unbedingt eine Premiumkarte aus der Tasche ziehen will, kann hier sogar mehrere hundert Euro pro Jahr zahlen. Es geht günstiger. Die Norisbank zeigt mit ihrer Kreditkarte, dass Komfort kostenlos sein kann. Immer denken müssen Verbraucher an die Nutzungsgebühren – also:

  • Auslandsnutzungsentgelt
  • Barverfügungsgebühr.

Bei den Revolving Cards kommt ein weiterer Aspekt hinzu: Der erhobene Sollzins. Banken verlangen für ihr Entgegenkommen, Kredite in bequemen Raten zu zahlen, Geld. Der Sollzins variiert – je nach Kredittyp – erheblich. Dass der Dispositionskredit nicht gerade günstig ist, hat sich in viele Haushalte herumgesprochen. Aber auch bei den Revolving Cards ist der Kreditzins durchaus geeignet, für erheblichen Frust beim Blick auf die Umsatzabrechnung zu sorgen.

Letzterer liegt heute – je nach Anbieter deutlich unter zehn Prozent p. a. Oder reicht bis 20 Prozent pro Jahr. Gerade dieser Aspekt muss bei der Entscheidung eine wichtige Rolle spielen. Es kann am Ende nicht nur darum gehen, eine schicke Kreditkarte mit Ratenzahlung Funktion gratis in den Händen zu halten. Hohe Zinsen machen den Komfort der Ratenzahlung letztlich unnötig teuer.

Jetzt Kreditkarte beim Testsieger DKB beantragen!

5. Verlust & Diebstahl: Diese Tipps muss jeder Karteninhaber kennen

Kreditkarten setzen Bankkunden heute meist in zwei Situationen häufig ein:

  • beim Online Shopping
  • während eines Aufenthalts im Ausland.

In beiden Fällen ist die Bankkarte nicht unbedingt die größte Hilfe. Wer seine Kreditkarte häufig einsetzt, muss sich darüber im Klaren sein, wo Risiken drohen. Leider erbeuten Kriminelle im Zuge von:

  • Phishing-Attacken oder
  • Skimming

regelmäßig hohe Summen, die von den Konten der Inhaber abgebucht werden. Grundsätzlich liegt die Haftungsgrenze im Regelfall bei mittleren zwei- bis niedrigen dreistelligen Eurobeträgen. Aber: Dies gilt nur, wenn kein grob fahrlässiges Verhalten nachgewiesen werden kann. Es kommt beim Thema Sicherheit also auf das Verhalten an.

Eine Kreditkarte sollte nie unbeaufsichtigt in fremde Hände gegeben werden. Zudem ist das gemeinsame Aufbewahren von Karte und PIN ein Fauxpas, der teuer werden kann. Gleichzeitig darf die monatliche Abrechnung der Umsätze nie einfach beiseitegelegt werden. Fehlbuchungen fallen nur auf, wenn Karteninhaber die Umsätze prüfen.

icon_weiss_ComputerEin weiteres Problem sind Viren und andere Schadsoftware. Kreditkarten – mit oder ohne Ratenzahlung – werden zum Onlineshopping verwendet. Hierfür ist es erforderlich, die Kartendaten einzugeben. Neben den genannten Attacken sind Programme wie Trojaner oder Keylogger in der Lage, sensible Informationen abzugreifen. Anti-Virenprogramme und regelmäßige Sicherheitsupdates sind eine Voraussetzung, um als Besitzer einer Kreditkarte sicher einzukaufen

Kommt die Kreditkarte mit Ratenzahlung abhanden, ist schnelles Handeln gefragt. Inhaber müssen die Karte umgehend sperren lassen. In der Praxis werden durch die Anbieter spezielle Notrufnummern für genau diesen Zweck unterhalten. Parallel existiert mit der 116 116 eine zentrale Sperrhotline. Ein der beiden Nummern sollte sich jeder Kartenbesitzer merken. Tipp: Sofern grobe Fahrlässigkeit ausgeschlossen werden kann, ist die Haftung des Bankkunden überschaubar.

Im Hinblick auf das Thema Sicherheit gelten für die Kreditkarten mit Kreditrahmen und Ratenzahlung die gleichen Regeln wie für jede andere Zahlungskarte. Da eine Sperrung der Karte für die Auslandsverwendung – wie bei der Bankkarte – derzeit kein gängiges Instrument ist, muss das Augenmerk der Inhaber auf den Limits liegen. Es steht hier zur Debatte, ob ein Kartenlimit von 2.500 Euro pro Tag tatsächlich notwendig ist.

6. Kreditkarte mit Ratenzahlung Funktion: Unser FAQ

1. Entstehen für Revolving Cards bei den Banken zusätzliche Kosten?

Generell ist der wesentliche Kostenfaktor – abgesehen von bereits genannten Gebühren – der Sollzins. Dessen Höhe variiert am Markt erheblich. Was viele Bankkunden oft übersehen sind Zusatzleistungen. Einige Anbieter inkludieren in die Karte beispielsweise eine Restschuldversicherung. Deren Höhe richtet sich nach dem Kartenumsatz. Je stärker die Kreditkarte mit Ratenzahlung belastet wird, umso höher sind am Ende auch diese zusätzlichen Ausgaben. Wer sparen will, ist gut beraten, den Vertrag nach entsprechenden „Stolperfallen“ zu durchsuchen.

2. Gibt es die Kreditkarte mit Ratenzahlung ohne SCHUFA?

Nein – wer sich bei deutschen Banken um eine Kreditkarte mit Ratenzahlung Funktion bemüht, wird an der SCHUFA nicht vorbei kommen. Schließlich räumt das ausgebende Institut an dieser Stelle eine mehr oder minder hohe Kreditlinie ein. Verbraucher ohne Negativmerkmale können der Prüfung allgemein entspannt entgegensehen.

3. Wo wird die Kreditkarte mit Ratenzahlung ohne PostIdent beantragt?

Leider ist hierauf eine pauschale Antwort unmöglich. Mehr und mehr Anbieter gehen dazu über, mit dem VideoIdent-Verfahren zu arbeiten. Und es kommen regelmäßig neue Banken dazu. Letztlich sollte die Legitimation nicht die Basis der Entscheidung sein – sondern die Kombination aus Preis und Leistung.

4. Bieten nur Anbieter mit der VISA Kreditkarte Teilzahlung als Option an?

Nein, die Möglichkeit monatlicher Ratenzahlungen ist nicht nur auf VISA beschränkt. Am Markt wird dieses Feature auch seitens anderer Kartengesellschaften angeboten – wie etwa bei den Produkten von MasterCard.

5. Wie hoch sollte der Kreditrahmen einer Karte mit Teilzahlungsfunktion sein?

Pauschal wird sich diese Frage nicht beantworten lassen. Vielmehr zählt an dieser Stelle die persönliche wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Das Kartenlimit muss für den Haushalt in angemessener Frist tilgbar sein. Schließlich schwankt der effektive Jahreszins heute zwischen 10 Prozent p. a. bis knapp 20 Prozent p. a.

7. Fazit: Bei der Kreditkarte mit Teilzahlung die Schuldenfalle umgehen

icon_weiss_Blatt_mit_StiftWie funktioniert eine Kreditkarte mit Ratenzahlung? Diese Frage stellt sich in der Praxis häufiger. Das Funktionsprinzip ist einfach: Die Kreditlinie wird in monatlichen Raten zurückgeführt. Wer die beste Kreditkarte mit Ratenzahlung nutzen will, muss genau hinschauen. Einerseits unterscheiden sich die Anbieter beim Zinssatz für ihre Kreditkarten erheblich. Und auf der anderen Seite variieren die Kartengebühr sowie Nutzungsentgelte. Bequem und unkompliziert – Karten mit Teilzahlungsfunktion erfüllen diesen Anspruch. Interessenten kommen am MasterCard- oder VISA Kreditkarten Vergleich nicht vorbei.

Jetzt Kreditkarte beim Testsieger DKB beantragen!